Samstag, 17. August 2013

SHPOCK - Die Trödelmarkt App


Ich persönlich liebe Trödelmärkte und generell Second Hand. Zu einem, weil ich ein Schnäppchenjäger und Liebhaber alter Dinge bin, aber auch, weil man aus zweiter Hand noch Dinge bekommt, die in den Läden längst vergriffen sind.




Meine bisherigen virtuellen Quellen sind Kleiderkreisel, ebay und ebaykleinanzeigen und nun ist mit Shpock noch eine neue dazu gekommen. Shpock ist ein Kleinanzeigenportal, auf das man ausschließlich als App zugreifen kann und legt besonderen Wert auf Regionalität. Somit sind alle Artikel nach Entfernung, anstatt wie üblich nach Einstellungszeitpunkt, sortiert. Diese Besonderheit ist Vor- und Nachteil zugleich. Vorteil ist die tolle Rubrik ‚Neu in der Nähe’. Wenn man durch sämtliche Anzeigen aus der Umgebung scrollt, kommt tatsächlich etwas Trödelmarktfeeling auf und ist bei mir zu einer Wartezeit-Überbrückungs-Beschäftigung geworden.
Nachteil ist, dass wenn man regelmäßig nach etwas Speziellen in der Suchmaschiene sucht, man sich immer wieder durch die alten Anzeigen kämpfen muss. Kleiner Trost: man kann drei Suchanfragen speichern und wird automatisch über neue Ergebnisse informiert.




Zwei weitere Dinge gefallen mir im Vergleich zu den anderen Portalen sehr gut. Die App ist sehr liebevoll und chic gestaltet und man wird dazu angehalten sich sehr kurz zu halten. Somit sind Anzeigen schnell erstellt und Verhandlungen schnell abgeschlossen.

Ich habe schon ein erstes Schnäppchen gemacht: Zwei mal zwei Sofortbildfilme für die Fuji Instax Kamera (mehr Infos zur Polaroid Alternative hier). Die Verhandlung war schnell und Unkompliziert und besonders gut finde ich, dass man währenddessen auf einen verbindlichen ‚Kaufen’ Button drücken muss. Ich hasse nichts mehr als wenn nach zig Nachrichten endlich alle Konditionen wegen einem Chanel Nagellack ausgehandelt sind und die Kreislerin mir dann doch eine Absage gibt (erst heute morgen wieder passiert). Die Filme sind nach kurzer Zeit sicher bei mir angekommen und ich hatte einen netten Kontakt.
                       


*Shpock hat mir einen 15€ ‚Gutschein’ als Aufwandsentschädigung angeboten. Allein deshalb habe ich den Blogeintrag allerdings nicht geschrieben. Diese Aufwandsentschädigung deckt nämlich nicht im geringsten die Arbeit, die in diesem Blogeintrag steckt. Hätte ich die App nicht fein und Mitteilungswürdig empfunden, würde es diesen Blogeintrag nicht geben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen