Freitag, 20. Dezember 2013

Schlaflos





Ich weiß nicht genau wieso, aber Einschlafen war schon immer ein Problem für mich. Mir fällt es einfach nicht leicht. Ich brauche immer ein bis zwei Stunden dazu. Wenn es mir nicht gut geht, dauert das noch viel länger. Glücklicherweise komme ich ganz gut mit wenig Schlaf aus. Doch im Moment ist es besonders schlimm. Ich liege 12 Stunden im Bett und versuche zu schlafen. Wenn ich Glück hab schlafe ich davon vielleicht fünf. Das ist zeitintensiv und zehrt zusätzlich an den Nerven. Natürlich ist das ganze auch ein Teufelskreis. Je mehr das Einschlafen im Kopf zum Problem wird, desto schwerer fällt es.

Es gibt nur eine Sache, die sich über die Jahre als wirklich hilfreich herausgestellt hat, und das ist so banal, dass es schon wieder lustig ist: Jede Nacht zähle ich hunderte Schäfchen. Das Zählen ist eine komplett neutrale Beschäftigung auf die ich mich konzentrieren kann und mich somit nicht in bösen Gedanken verliere. Ich hab mit der Zeit einige Regeln dafür entwickelt. Die Augen müssen geschlossen sein. Falls ich mich verzähle, muss ich von neuem beginnen. Verzählen bedeutet nämlich meist, dass man sich von Gedanken ablenken hat lassen. Die Worte müssen in meinem Kopf klar formuliert werden: E i n  S c h a f , z w e i  S c h a f e... und ganz bewusst wahrgenommen werden.
Leider hilft es nicht immer. Letzte Nacht haben mich meine Gedanken von 1 Uhr bis 7 Uhr morgens wach gehalten. Innerlich drehe ich regelrecht durch. Ich hoffe ich finde dagegen auch noch eine Methode. Ich hoffe diese Nacht ist es besser.

Habt ihr Tipps gegen nächtliche Panik? 

Kommentare:

  1. Schlaflose Nächte sind das schlimmste, das kenne ich nur zu gut. Und dass man dann vor Müdigkeit irgendwann keinen klaren Gedanken mehr fassen kann und panisch wird, ist mir auch bestens bekannt. Bei mir funktioniert nichts, außer im Zimmer rumlaufen oder das Beste: Sich an einen geliebten Menschen kuscheln, aber das geht ja leider nicht immer.

    Hoffentlich kannst du bald wieder besser schlafen und einschlafen. Das ist wohl mit das wichtigste, um langfristig gesund und zufrieden zu bleiben.

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    1. Mich macht das immer verrückt, wenn die Person neben mir einfach schlafen kann und ich nicht. Zur Zeit geht es wieder besser mit dem Schlafen und ich hoffe das bleibt erst ein Mal so.

      Danke für die lieben Worte und dir auch einen feinen Schlaf!

      x m

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  2. Also, ich hatte auch mal eine krankheitsbedingte Phase in der ich wegen extremer Unruhe nicht schlafen konnte. Mir hat es geholfen aufzustehen und etwas zu tun worauf ich Lust hatte, oder meine Gedanken aufzuschreiben, sie aus dem Kopf herauszuschreiben.
    Es ist wichtig dass das Bett ein Ort der Entspannung bleibt.
    Also lieber aufstehen, und den Körper durch Aktivität müde machen.

    Ich wünsche dir dass du irgendwann einen guten Schlaf hast!

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    1. Danke für deine Tipps! Zur Zeit Schlafe ich wieder besser. Zum Glück!

      x m

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